Berlin Stadtteile

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Charlottenburg


Bereits in den Zwanziger und Dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts konzentrierte sich das soziale, künstlerische und kulturelle Leben Berlins in Charlottenburg. Der berühmte Kit Kat Club, von dem der Film “Cabaret“ handelt, sowie ein Vielzahl von Theatern und literarischen Cafés siedelten sich auf dem gerade erst eröffneten Kurfürstendamm an.

Máxim Gorky, Bertolt Brecht, Marlene Dietrich und viele Intellektuelle jener Zeit flanierten auf diesen Straßen. Sie können Ihren Spaziergang mit dem Besuch der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche beginnen, die 1943 von den Bomben der Alliierten zerstört wurde und im Gedenken an den Krieg nicht wieder aufgebaut wurde.

Der interessante Kurfürstendamm mit seinen eleganten Gebäuden und alten Cafés im französischen Stil überrascht durch seine schönen angrenzenden Straßen, wie zum Beispiel der Uhlandstraße oder der Fasanenstraße, sowie auch dem symbolträchtigen Savignyplatz und dessen Umgebung.

Charlottenburg und insbesondere der Bereich um den Kurfürstendamm mit seinen vielen internationalen Markenläden ist ohne jeden Zweifel einer der besten Stadtteile zum Einkaufen.Das berühmte Kaufhaus KaDeWe (Tauentzienstrasse, 21-24), öffnete seine Türen 1907, als dieses Viertel einer der vornehmsten in ganz Europa war. Seit über 100 Jahren sind seine Schaufenster eine kreative Herausforderung. Einmal dort dürfen Sie sich auf keinen Fall den sechsten Stock entgehen lassen, der auch "Gourmet Floor " genannt wird. Hier können Sie eine ausgedehnte und vielfältige Variation von exquisiten Delikatessen und gastronomischen Spezialitäten entdecken.

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Friedrichshain


Was die Atmosphäre betrifft ist dies das ”jüngste” Viertel der Stadt, unter anderem da viele junge Leute sich hier zu erschwinglichen Preisen niederlassen konnten. Ist einer der am stärksten mit der Jugendkultur, der alternativen Linken, Künstlern, Studenten und Einwanderern verbundenen Bezirke Berlins.

Die Karl-Marx-Allee, zum Kulturdenkmal ernannt, ist eine einzigartige Allee in Berlin. Meisterhaft und imposant im Zuckerbäckerstil, der typischen Architektur des Russischen Reichs in den Fünfziger Jahren, mit einer prunkvollen Dekoration, die damals als Prestigeobjekt galt - ohne Zweifel das beeindruckendste architektonische Erbe des Sozialismus in Deutschland.

Der sorgfältig restaurierte und prachtvolle Boxhagenerplatz mit seinen lauschigen Cafés ist im Sommer einer der schönsten Plätze des ganzen Viertels.

Eine der meist besuchtesten Straßen Friedrichshains ist die Simon-Dach-Straße. Dieser früher sehr beliebte Bereich des ehemaligen Ost-Berlins ist heute Treffpunkt für Künstler und Bohemiens, weshalb sich die Cafés und Restaurants hier auch vervielfacht haben. Es gibt viele kleine Designerläden und Kunstgalerien die auch am Wochenende geöffnet haben.

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Kreuzberg


Für lange Zeit war Kreuzberg ein kosmopolitischer Bezirk mit einer starken gewerkschaftlichen und politischen Bewegung. Heute ist der Ausländeranteil (hauptsächlich Türken) so hoch, dass Kreuzberg auch Klein-Istanbul genannt wird.

Hier mischen sich dutzende verschiedene Nationalitäten, die gelernt haben mit ihren Unterschieden und Gemeinsamkeiten zusammenzuleben. Ist einer der beliebtesten und charismatischsten Bezirke der Stadt. Ein Spaziergang durch das Viertel ist ein Erlebnis und die Straßen werden durch eine sehr besondere Atmosphäre erfüllt, die man kennenlernen sollte.

Mit seinen typischen Läden und Märkten ist es ein sehr besonderer Bezirk, nicht nur wegen der Atmosphäre, sondern auch wegen der schönen Architektur der Häuser aus dem 19. Jahrhundert in der Umgebung der Bergmannstraße und des Chamissonplatzes.

An der Verlängerung der Bergmannstraße, der Kreuzbergstraße, befindet sich der Viktoriapark. Das wichtigste Denkmal des Parks ist Friedrich Wilhelm III. von Preußen gewidmet, zu Ehren der Freiheitskämpfe am Ende der Napoleonischen Kriege. Von diesem Denkmal aus können Sie einen wunderbaren Blick auf den Süden der Stadt genießen, während Sie das Wasser des Wasserfalls plätschern hören.

Die Oranienstraße und die Wiener Straße, sowie die Umgebung des Schlesischen Tors und die Falkensteinstraße mit ihren vielen Cafés, Restaurants, Cocktailbars und Clubs am Wochenende werden auch ”Wrangelkiez” genannt, ein weiterer bekannter Teil Kreuzbergs.

Außerdem können Sie das Jüdische Museum in der Lindenstraße 9 besuchen, das von Daniel Liebeskind zum Gedenken der Geschichte der Juden Berlins gebaut wurde.

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Mitte


Mitte ist der erste Bezirk Berlins, hier befinden sich viele der Hauptsehenswürdigkeiten und einige der elegantesten und geschäftigsten Straßen, sowie das historische Zentrum der Stadt und die wichtigsten Touristenattraktionen, wie zum Beispiel das Brandenburger Tor, die Straße Unter den Linden und der Potsdamer Platz.

Mitte ist auch das kulturelle Zentrum Berlins. Zeuge dafür ist die Straße Unter den Linden, die Humboldt-Universität, in der Marx und Einstein studiert haben, die Staatsoper, sowie die Komische Oper. Nicht sehr weit vom Potsdamer Platz können Sie sich auf der Museumsinsel, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde, von klassizistischer Architektur überraschen lassen. Hier befinden sich fünf der wichtigsten Museen Berlins: Altes Museum, Alte Nationalgalerie, Bodemuseum, Pergamonmuseum und das erst kürzlich eröffnete Neue Museum.

Die Friedrichstraße führt zum berühmten Checkpoint Charlie, ehemaliger Grenzübergang und Schauplatz von vielen Legenden und Geheimagentengeschichten.

Zwischen der Zimmerstraße und der Friedrichstraße gelegen, beherbergt das Mauermuseum eine umfassende Dokumentation jener Zeit.

Ohne jeden Zweifel einer der schönsten Plätze der Stadt, ist der Gendarmenmarkt, der sich in der Nähe der Friedrichstraße befindet.

In dem jungen und dynamischen Bezirk rund um den Hackeschen Markt, können Sie sich von den Innenhöfen der Hackeschen Höfe überraschen lassen. Der Gebäudekomplex wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts gebaut und beheimatete Büros, mittelständische Unternehmen und Fabriken.

Das Brandenburger Tor war 30 Jahre lang Niemandsland. Direkt vor ihm wurde die Mauer gebaut und somit blieb es unerreichbar für alle Bewohner. 1987 richtete hier der US-Präsident Ronald Reagan seinen berühmten Apell an Gorbatschow: “Tear down this wall” (Reißen Sie diese Mauer nieder), was tatsächlich zwei Jahre später passierte.

1925 galt der Potsdamer Platz, der umgeben ist von Hotels, Restaurants, Cafés und Theatern, als der geschäftigste Platz Europas. Hier wurde zum Beispiel die erste Ampel des Kontinents aufgestellt. Er wurde in den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs vollständig zerstört und der Wiederaufbau dauerte 10 Jahre.

Heute finden sich in dieser Umgebung moderne Bürogebäude, Restaurants, Geschäfte, Hotels und Wohnungen, alle in einem Design entworfen, der den übrigen modernen Gebäude am Platz entspricht.

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Potsdam


Potsdam ist eine deutsche Stadt in unmittelbarer Nähe von Berlin.

Die schönsten Plätze sind die Paläste und Gärten, die gleichzeitig Zeuge sind für die Bedeutung dieser Stadt in der deutschen Geschichte sind.

Die Hauptsehenswürdigkeit ist Sansouci. 1774 befahl Friedrich der Große einen Wohnsitz zu bauen, in dem man sans souci leben konnte, französisch (die Hofsprache) für “ohne Sorgen”. In dem Park befinden sich traumhafte Bauten, das Schloss Sansouci, das Orangerieschloss, der Neue Palais, die Römischen Bäder und das Chinesische Haus. An den heißesten Tagen des Jahres könne Sie hier den Tag in den schönen Schlössern und den gepflegten Gärten verbringen.

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist das holländische Viertel, ein Gebäudekomplex der einzigartig ist in Europa, mit seinen 150 roten Backsteinhäusern.

Außerdem einen Besuch wert ist die russische Kolonie Alexandrowka, eine kleine Enklave russischer Architektur mit einer russisch-orthodoxen Kapelle, die 1825 von einer Gruppe russischer Immigranten erbaut wurde. Die Kolonie wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Babelsberg ist das Viertel, in dem sich die Filmstudios Babelsberg befinden, in denen seit den Zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts viele Filme gedreht wurden.

Es gibt des weiteren eine wichtige Sternwarte, die sich der Sonnenaktivität und der Astrophysik widmet.

Drei Viertel der Stadt bestehen aus Grünflächen und es gibt 20 Seen in der Umgebung. Der Großteil der Potsdamer Pärke wurden ebenfalls von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

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Prenzlauer Berg


Traditionell war es ein Bohemien-Viertel und nach dem Fall der Mauer hat es viele Veränderungen durchgemacht. Die Erhöhung der Mietpreise in dieser Gegend hat vor allem junge Familien in das Viertel gelockt. Hier können Sie die Berliner Kultur par excellence entdecken. Insbesondere am Wochenende ist er dank der vielen Bars, Clubs und Cafés ein von der Berliner Jugend sehr stark frequentierter Bezirk. Ist einer der Modebezirke der Stadt.

Der Kollwitzplatz und der Helmholtzplatz sind die schönsten und interessantesten Plätze in Prenzlauer Berg. Dieser Bereich ist Zentrum einer urbanen Entwicklung mitten in den Wohnblocks aus dem späten 19. Jahrhundert, die die Stadtmitte umgeben. Während des Kriegs wurde das Viertel nicht sehr stark beschädigt und hat als homogener Bereich mit viel Geschichte und einer hohen Lebensqualität überlebt.

Die Kastanienallee und die Oderbergstraße sind die geschäftigsten Straßen des Bezirks, hier gibt es viele Bars, Cafés und Lounges, die seltsamsten und originellsten Modeläden, exklusiven und alternativen Berliner Design und die extravagantesten Friseure.

Der Gebäudekomplex der ehemaligen Brauerei Schultheiss beheimatet heute die sogenannte Kulturbrauerei, ein Zentrum des kulturellen Lebens mit Kinos, Restaurants und Theatern, unter anderem auch dem 1922 gegründeten Russischen Kammertheater.

Zwei weitere interessante Orte sind der Biergarten Prater aus dem Jahr 1827 auf der Kastanienallee, der älteste Biergarten Berlins, sowie Pfefferberg, ein weiterer schöner Biergarten auf der Schönhauserallee.

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Reinickendorf


Kennzeichnend sind die weitläufigen Grünflächen, Wälder, Seen und Felder, sowie die städtischen Bezirke mit dynamischem Kern und einer Reihe von Industriebauten. Ist eines der ausgedehntesten Viertel Berlins und bietet Ihnen eine abwechslungsreiche Spannweite.

Im Westen von Reinickendorf befindet sich der Tegeler See , der zum Spazieren gehen oder zu einem erfrischenden Bad an einem heißen Sommertag einlädt. Aber auch andere Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel den Borsigturm hat Reinickendorf zu bieten. Das Gebäude, das zu einer Fabrik gehörte, die sich 1920 der Herstellung von Maschinerie widmete, gilt als der erste Wolkenkratzer Berlins.

Ein weiterer besonderer und auch erstaunlicher Ort ist der russisch-orthodoxe Friedhof, der in den Jahren 1894/95 mit Erde aus 50 verschiedenen Regionen Russlands angelegt wurde.

Der Freizeitpark Lübars wird insbesondere von der Berliner Jugend sehr geschätzt. Es ist ein großer Park, mit vielen Rasenflächen und Spielplätzen, ideal für einen Ausflug mit den Kindern. Sie können hier Fahrrad fahren, Reiten, Wandern, Drachen steigen lassen, Sonne tanken oder einfach ein Picknick machen.

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Schöneberg


Schöneberg – ein gemütlicher Bezirk der alten Hippies und der jungen Familien. Berühmt sind die Samstagsmärkte, insbesondere der Markt auf dem Winterfeldtplatz, sowie die Straßencafés und der gemütliche Lebensstil der Leute.

Durch seine zentrale Lage und die vielen Szenebars, Cafés und Restaurants ist Schöneberg zu einem lebhaften und exklusiven Viertel zum Ausgehen geworden. Um es zu erkunden, sollten Sie am Wochenende den Winterfeldtmarkt besuchen, den wohl berühmtesten in ganz Berlin. Hier finden Sie Obst- und Gemüsestände, Blumen, Käse und sogar Kleidung. Wenn Sie eine Pause vom Einkaufen brauchen, können Sie sich in eines der vielen Cafés in der Umgebung setzen.

Zwischen der Fuggerstraße und der Motzstraße befindet sich das Schwulen- und Lesbenviertel der Stadt, mit lauter Bars, Restaurants und originellen Veranstaltungen. Wenn Sie ein bisschen mehr Ruhe bevorzugen, so können Sie Richtung Viktoria-Luise-Platz gehen oder die Villen und pompösen Bauten des 19. Jahrhunderts im südlichen Schöneberg erkunden.

Im Rathaus von Schöneberg sprach 1963 John F. Kennedy seinen berühmten und gefeierten Satz “Ich bin ein Berliner“, gerichtet an die Westberliner, die von der Mauer eingeschlossen waren. Während der Teilung Deutschlands war das Rathaus Schöneberg der Regierungssitz des westlichen Berlins.

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Spandau


Spandau ist eine historische und alte Stadt, die seit 1920 zum Stadtbezirk Berlin gehört. Es gibt einiges zu sehen hier, wie zum Beispiel, die kleinen Gassen und Strässchen, Fachwerkhäuser und andere interessante Bauwerke wie zum Beispiel die gotische Sankt-Nikolai-Kirche, in der sich ein archäologischer Keller befindet.

Spandau ist ein interessantes Viertel des heutigen Berlin. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden hier mehrere Häuser im Jugendstil gebaut, die von den Familien der Berliner Bourgeoisie bewohnt wurden.

Das älteste Bauwerk in ganz Berlin ist die Zitadelle, Am Juliusturm 4 - 030 354 94 40, eine Festung im Renaissancestil, erbaut im 17. Jahrhundert zur Verteidigung Spandaus, das damals eine von Berlin unabhängige Stadt war. Heute befindet sich in der Zitadelle das Museum der Stadt Spandau und sie dient als Veranstaltungsort für Ausstellungen und Konzerte.

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Steglitz - Zehlendorf


Zehlendorf ist einer der grünsten und reichsten Bezirke Berlins und ist gleichzeitig Heimat der größten Universität der Stadt (Freie Universität), sowie auch vieler Museen und einiger wichtiger historischer Bauten.

Hier befindet sich zum Beispiel das berühmte und interessante Museum über die Künstlergruppe ”Brücke”.Die Verbindung von Natur und Kultur machen Zehlendorf zu einem der behaglichsten Wohnbezirke. Die Landschaft ist gekennzeichnet durch viele Seen und Wälder - ein Ort an dem der Wald sich heimlich der Stadt annähert und bemächtigt.

Das beliebte Klein-Glienicke mit dem Schloss Glienicke und der Glienickerbrücke, die Pfaueninsel und der größte See Europas, der Wannsee sind ein Beispiel für die Schönheit der Natur in diesem Bezirk.

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Tiergarten


Der Tiergarten wurde nach einem dichten Laubwald benannt, der ursprünglich als privates Jagdrevier für den preußischen Adel angelegt wurde. Heute ist er der größte Park Berlins.

Durch das Brandenburger Tor hindurch, gelangen Sie in das politische Zentrum Berlins. Der hervorstechendste Bau hier ist der Reichstag, Sitz des Bundestags. Mit der enormen gläsernen Kuppel, die von dem Architekten Sir Norman Foster entworfen wurde, ist er eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Der Reichstag, das Bundeskanzleramt - Sitz des Bundeskanzlers, und die anderen Regierungsgebäude bilden zusammen das Regierungsviertel. Eine anderer sehr beachtenswerter Bau ist das “Band des Bundes”, zwei über den Spreebogen durch eine Fußgängerbrücke miteinander verbundene Regierungsgebäude.

In der Nähe des Regierungsviertels befindet sich außerdem der Amtssitz des Bundespräsidenten, das Schloss Bellevue. Das Gebäude aus dem 18. Jahrhundert im neoklassischen Stil, ist umgeben von einem wunderschönen Park, der von der britischen Shropshire Horticultural Society entworfen wurde.

Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas, das 2005 eröffnet wurde, ist eine der beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten Berlins. Allein im ersten Jahr kamen mehr als 3,5 Millionen Besucher. Es handelt sich um ein gigantisches Werk abstrakter Kunst. Auf dem Gelände befindet sich außerdem ein unterirdisches Museum mit viel Information über den Holocaust.

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